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Reiseroute

1. Das historische stadtzentrum

An dieser Stelle besteht die Möglichkeit, die Kathedrale von innen und außen zu besichtigen. Eine gute Möglichkeit ist, die Besichtigung im Innern zu beginnen. Es kann eine gemeinsame Eintrittskarte für den Kreuzgang, die Kirche Sant Miquel und das Diözesanmuseum erstanden werden. An dieser Stelle sind die außergewöhnlichen Ausmaße des Kathedraleninneren mit ihren den gesamten Innenraum strukturierenden drei Schiffen hervorzuheben. Deren Höhe scheint ein Vorläufer der senkrechten Ausrichtung zu sein, die sich erst rund ein Jahrhundert später in den katalanischen Gotteshäusern wiederfinden lassen sollte. Von Bedeutung sind hier auch der Kreuzgang der Kathedrale und die Kirche Sant Miquel. Vom Kreuzgang aus kann das Diözesanmuseum von Urgell betreten werden, das die wichtigste Ausstellung der Stadt beherbergt, in der Ausstellungsstücke aus allen Pfarrgemeinden des gesamten Bistums von Urgell zu sehen sind. Ein Besuch im Diözesanmuseum ermöglicht Ihnen, besondere Orte wie die Kirche de la Pietat zu besuchen, die von einer feinen Kassettendecke im Plateresken Stil geschmückt wird. Im Diözesanmuseum selbst sollte das herausragende Ausstellungsstück des Beatus von La Seu d’Urgell besichtigt werden, ein koloriertes Manuskript aus dem 10. Jh. mit Beat de Liébanas Anmerkungen zur Apokalypse. Sobald Sie den Besuch des Kathedralenkomplexes abgeschlossen haben, können Sie die Route mit dem Besuch des Außenbereiches der Kathedrale fortsetzen. Es geht am großen quadratischen Turm im Norden des Komplexes entlang bis vor die zentrale Apsis, die den Höhepunkt des architektonischen Stils darstellt, dem beim Bau des Komplexes gefolgt wurde. Durch seine Außergewöhnlichkeit wird dieser Ort zu einem guten Punkt, um über die Personen zu sprechen, die den Bau der heutigen Kathedrale in Auftrag gaben, nämlich hauptsächlich der Bischof Ot, der größte Befürworter, und Ramon Lambard, einer der bekanntesten Baumeister, dessen Auftragsdokument erhalten ist. Diese Personen helfen uns zu verstehen, welche Probleme bei einem solchen Bau zu romanischer Zeit auftraten, welchen ästhetischen Richtlinien man folgte, welche Größe die Steine in der ersten und der zweiten romanischen Phase haben mussten und welche baulichen Strategien es gab. Der Bau einer Kathedrale war ein schwieriges und kostspieliges Unterfangen, das sich über mehrere Generationen hinweg erstrecken konnte und bei dem auch Umstände Schwierigkeiten bereiten konnten, die nicht direkt etwas mit dem Bau zu tun hatten. Im Fall der Kathedrale von La Seu z.B. hatte die Baufirma unter den Folgen der Plünderung und Zerstörungen beim Angriff durch den Grafen Ramon Roger de Foix im Jahr 1196 zu leiden, der zu einem sofortigen Baustopp führte.. Bevor es auf der Route weitergeht, lohnt sich ein kurzer Abstecher in den Cadí-Park, von dem aus man die wundervolle Landschaft der Anbaugebiete rund um La Seu bewundern kann, in denen sich besonders der Segre-Park hervortut und deren Krönung das Gebirge darstellt, das dem Park seinen Namen verleiht und das Symbol der Hauptstadt Urgells schlechthin ist. Im Anschluss wir der Route bis zur Kirche Sant Miquel gefolgt. An diesem Ort muss an eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte von La Seu d’Urgell erinnert werden, dem Bischof Ermengol, der bereits kurz nach seinem Tod auf den Altaraufsätzen zu findenden war und zum Schutzheiligen der Stadt wurde. Der Bischof Ermengol reformierte das kirchliche Leben in seiner Diözese, besiegte die Sarrazenen bei Guissona und pries ständig seine Kathedrale, die ihn zu einem erfolgreichen Bauherren machte, sowohl was kirchliche als auch zivile Bauten anbelangt. Zu seinen ersten Bauten gehört der neue Kathedralenkomplex von la Seu, der die vorherige karolingische Kathedrale ersetzen sollte, von der heute noch Überreste in Form der Kirche Sant Miquel zu finden sind, das gelungenste Werk des Architekten im romanisch-lombardischen Stil der Stadt. Die südliche Flanke dieser Kirche grenzt an den Dekanatsplatz, einen kleinen Platz, der seinen Namen vom Dekanatsgebäude erhalten hat. Interessante Wendungen in der neueren Geschichte machten es zum Sitz der Übergangsregierung der „Regència d’Urgell“ während des Trienio Liberal. Zusammen mit der Kirche Sant Miquel schließt er nach Süden hin den Kathedralenkomplex ab. Heute gehören seine Räumlichkeiten zum Diözesanmuseum von Urgell. Auf der gegenüberliegenden Seite der Apsis der Kirche Sant Miquel wurde die alte Kirche „dels Dolors“ aus dem 18. Jh., von großem Ausmaß und schlichtem Äußeren, vor kurzem restauriert, um dort die modernen Räumlichkeiten des neuen Diözesanarchivs von La Seu d’Urgell unterzubringen, eines der Hauptarchive Kataloniens, dessen Archive eine hohe Qualität aufweisen und bis zum Beginn der karolingischen Zeit zurückgehen. Ein wenig weiter südlich öffnet sich dem Besucher der große Raum des „Pati Palau“ (Palastinnenhof), der seinen Namen dem großen bischöflichen Palast verdankt, dem Machtsymbol der Prälaten von Urgell, der den Platz im Osten begrenzt. Dort befindet sich ebenfalls das ehemalige Gerichtsgebäude, das neben dem beeindruckenden Bischofspalast einen eher schlichten Eindruck auf den Besucher macht. An seiner Fassade finden sich verschiedene Wappen von Königen und Bischöfen, die dem Besucher seine Entstehungszeit gegen Ende des 18. Jh. verraten. Weiter durch die Altstadt geht es über die Straße Sant Roc bis zur Straße der Domherren.

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